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Trotz Olympiade: Alles beim Alten?

Die Winterspiele in Vancouver sind noch in vollem Gange und vielleicht geht sich noch die eine oder andere Medaille für uns aus. Egal welches Land mit den meisten Auszeichnungen nach den Olympischen Winterspielen nach Hause geht, der Markt für Wohnimmobilien am Veranstaltungsort selbst wird keinen Stockerlplatz erringen.


Und das gilt nicht nur Vancouver sondern für die meisten Austragungsorte Olympischer Spiele. Wie aus einer kanadischen Studie hervorgeht, erleben Olympia-Städte weder einen Boom noch einen Einbruch am lokalen Wohnimmobilienmarkt.
Die Studienautoren Tsur Somerville, Professor für Immobilienwirtschaft an der Universität von British Columbia und Jake Wetzel, mehrfacher Olympiasieger im Rudern, analysierten Hauspreise und Angestelltenzahlen in der Bauwirtschaft in den Jahren vor und nach den Olympischen Spielen in australischen, kanadischen und US-amerikanischen Städten. Ein starker Anstieg der Arbeiterzahlen im Baugewerbe vor den Spielen war der einzig feststellbare Effekt von Olympischen Spielen. Preise für Wohnimmobilien blieben indes unbeeinflusst.
Für den gewerblichen Immobilienmarkt bietet sich laut einer Analyse von Avison Young allerdings ein anderes Bild. Die Märkte für Büro- und Industrieimmobilien am Austragungsorte profitieren sehr wohl von Olympischen Spielen. Prämisse dafür sei allerdings die Durchführung von offiziellen Investmentförderungsprogrammen wie sie von den Behörden in Sydney, Atlanta und auch Vancouver abgewickelt wurden.