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Studentenwohnheim auf Stelzen

Nicht gerade über den Wolken, aber zumindest ein paar Meter über dem Boden auf Pfählen ruhen sollen in Zukunft Salzburgs Studenten. Der Grund für die „hochfliegenden“ Pläne des Salzburger Studentenwerkes liegt in der Streichung der Förderungen für neue Studentenheime seitens Wissenschaftsministerin Beatrix Karl.


Aus Fertigteilen zu errichtenden Pfahlbauten als Zweitnutzung über Parkplatzflächen seien die einzige noch leistbare Alternative, sagt Georg Leitinger vom Salzburger Studentenwerk. Der Plan: Auf einem bestehenden Parkplatz werden Stützen aufstellt, so dass kein Platz verloren geht. Darauf kommt eine Betonplatte auf die vorgefertigte Wohnraumzellen gestapelt werden.
Denn bei dem in der Salzburger Innenstadt herrschenden Platzmangel bieten neue Betonpfahlbauten über bestehenden Parkplätzen die einzige Möglichkeit, günstigen Wohnraum für Studenten zu schaffen. Derzeit stehen 800 Studenten auf der Warteliste beim Salzburger Studentenwerk. Um deren Wohnungsnot zu lindern, habe man sich bereits auf die Suche nach einem passenden Parkplatz für ein Pilotprojekt in Pfahlbauweise gemacht. Momentan verhandelt das Studentenwerk mit einem Parkplatzpächter mitten in der Innenstadt über ein Studentenheim auf Stelzen.